Kabarett in Deisenhofen

Nach wissenschaflichem Kabarett beim Science Slam in Ulm wird es wieder politisch! Am Freitag, den 16.02. ist ein Auszug aus „Kabarett muss man sich leisen können bei der Mixed Show im Weißbräu Deisenhofen zu sehen. Weitere Infos unter
www.werner-reischel.de

deisenhofen

 

Science Slam in Grafing

Der Sciene Slam in Grafing  war ein voller Erfolg. Zum ersten Mal fand im Landkreis Ebersberg eine Veranstaltung dieser Art statt.

 

Die Nachbesprechung der SZ finden Sie hier.

Interview von Anja Blum

Der Poetry Slams hat sich längst aus der jugendlichen Subkultur nach oben gearbeitet, der Dichterwettstreit ist auf den großen Bühnen angekommen. Doch was, bitteschön, soll ein Science Slam sein? Im Landkreis feiert das Format an diesem Donnerstag, 21. Dezember, Premiere, und zwar in der ausverkauften Grafinger Turmstube. Chef Sebastian Schlagenhaufer erklärt, was es mit diesem besonderen Abend auf sich hat.

SZ: Herr Schlagenhaufer, was verbirgt sich hinter dem Format Science Slam?

Sebastian Schlagenhaufer: Ganz einfach: Das ist das wissenschaftliche Pendant zum Poetry Slam. Die Akteure haben jeweils zehn Minuten Zeit, dem Publikum ein wissenschaftliches Thema näherzubringen – auf humorvolle Weise. Die Vorträge sollen kabarettreif sein. Das ist das Prinzip.

Beim Poetry Slam sind Hilfsmittel auf der Bühne verboten. Gilt das hier auch?

Nein, gar nicht. Ob Power-Point-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente zur Veranschaulichung: alles erlaubt.

Und wer sind die Akteure?

Immer irgendwelche Experten, die sich intensiv mit einem Thema beschäftigen. Studenten und Professoren zum Beispiel, die die Hörsäle und Labore verlassen, um ihre Erkenntnisse auf der Bühne von Theatern oder Kneipen zu präsentieren.

Das bedeutet, der Zuhörer lacht an so einem Abend nicht nur, sondern wird auch noch ein bisschen schlauer?

Ja, genau. Ein Science Slam bietet Humor auf einem sehr hohen Niveau, mit wissenschaftlichem Mehrwert nämlich.

Und das kommt an?

Absolut, diese neuen Slams sind Trend in der ganzen Bundesrepublik. Auch in München gibt es immer wieder welche.

 

Für Grafing ist das aber eine Premiere…

Ja, als eigenständiger Abend schon. Wir haben aber mal einen Testballon fliegen lassen: Bei der Langen Nacht der Bildung gab es eine halbe Stunde mit drei Wissenschaftlern. Das kam sehr gut an.

Nun war die Turmstube relativ schnell ausverkauft. Hat Sie das überrascht?

Sehr! Wir hatten mit etwa 50 Leuten gerechnet, gerade weil das Format ja noch niemand kennt. Insofern freue ich mich sehr über den großen Zuspruch.

Es treten sechs Experten auf. Ist das ein festes Ensemble oder haben Sie jeden einzeln eingeladen?

Zweiteres. Da ich seit Anfang des Jahres selber einen Slam zum Thema Musik im Repertoire habe, kenne ich die Szene schon ganz gut.

Werden Sie in der Turmstube also auch selbst slammen?

Ich versuche, es zu vermeiden… (lacht). Ich mag mich da nicht in den Vordergrundstellen.

 

Auf welche Themen dürfen sich die Gäste denn freuen?

Auf viele tolle, abgefahrene Sachen! Henry Wöhrnschimmel aus der Schweiz zum Beispiel spricht über Luftverschmutzung und Oldies: „All the leaves are brown“, „Love is in the air“… Das ist unglaublich lustig! Genauso wie Stefan Merkle, Professor für alte Sprachen an der LMU, der über Atlantis spekuliert, oder Matthias Mader, ein Physiker, der sich der perfekten Weihnachtsgans widmet. Das passt natürlich auch bestens zum Termin.

Wie der Name schon sagt, geht es auch beim Science Slam um einen Wettstreit. Wie wird das in Grafing funktionieren?

Wir haben keine Jury im engeren Sinne, bei uns entscheidet das Publikum: Wer den lautesten Beifall bekommt, hat gewonnen. Aber natürlich geht es da nur um Ruhm und Ehre: Es winken eine Urkunde und ein symbolischer Preis, vielleicht ein paar Grafinger Bären aus leckerem Gummi…

Ist schon eine Wiederholung geplant?

Auf jeden Fall, ich freue mich schließlich immer, wenn ich verstehe, was die Grafinger gerne sehen wollen. Aber den nächsten Science Slam wird es erst in der nächsten Saison geben, wir wollen ja nichts überstürzen, sondern immer Qualität.

Die Perle Tirols ruft!

Kurzauftritt in Kufstein! Auszüge aus „Kabarett muss man sich leisten können“  gibt es am Dienstag, den 6. Juni um 19:30 Uhr in der Arche Noe in Kufstein, dem gemütlichsten Theater Tirols, wie der Veranstalter versichert!

Weitere Informationen auf den Seiten der Arche Noe

Breaking News

Auftritt beim Blickpunkt Spot

Am Montag, den 24. 03 gibt es Auszüge des neuen Programms „Kabarett muss man sich leisten können“ beim Blickpunkt Spot in München.

Sebastian Schlagenhaufer liebt Kabarett. Doch das muss man sich auch leisten können. Selbst sein Bankberater rät ihm: „Probieren Sie es halt einmal mit etwas Lustigem, machen Sie doch Comedy, so wie der eine Blonde! Kennen Sie? Kennen Sie? Kennen Sie?“
Den Ratschlägen zum Trotz entstand ein Kabarettprogramm über Leistung und Fehlleistung, Leistungsdruck und Leistungssteigerung in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, im realen und virtuellen Leben.

Da muss selbst Schlagenhaufers Bankberater lachen!

Weiter Infos unter www.vereinsheim.net

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Auftritt mit FKK-Die Impro Show

April, April, der weiß nicht was er will! Nicht so bei FKK-Die Impro Show. Am 1. April können Sie den Schauspielern Ihre Vorgaben zurufen und die Akteure wissen genau, was Sie wollen: Nämlich einen Reigen von urkomischen Uraufführungen, spontan kreiert nach Ihren Wünschen. Kein April-Scherz, am Samstag, den 1. April um 20:00 Uhr im Theater am Burgerfeld in Markt Schwaben heißt es wieder Bühne frei für das beliebte Impro-Ensemble. FKK steht hierbei für frei, komisch und kreativ. Wer sich mit spontanem Witz begeistern lassen möchte, sollte sich schnell noch Karten sichern. Infos gibt es unter www.fkk-impro.de

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Jennerwein schießt mit Mozartkugeln!

Jennerwein in Österreich: Die Theatergruppe Taxenbach spielt das Wildererdrama „Jennerwein-Bluat vo da Gams“ von Sebastian Schlagenhaufer! Am 24. März ist Premiere, dies ist passenderweise der Geburtstag des Wildschützen Georg Jennerwein.
Weiter Termine: 25./26./31. März sowie 1./2. April

Presse: www.meinbezirk.at
Homepage: www.theater-taxenbach.at
Facebook: www.facebook.com/TheaterTaxenbach/

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„I Got the Blues“ beim Science Slam

Mit „I Got the Blues – Von der kleinen Terz zum Weltenschmerz“ nimmt Sebastian Schlagenhaufer am Freitag, den 24. 03. am Science Slam im Vereinsheim Schwabing teil.

Science Slam heißt: In zehn Minuten auf der Bühne ein wissenschaftliches Thema präsentieren. Dabei gilt: Anschaulich, unterhaltsam und vor allem verständlich sollen die Dozenten ihre Themen dem Publikum präsentieren, denn dieses entscheidet am Ende, wer den Siegerapfel mit nach Hause nehmen darf. Vom Schwarzen Loch, zur Tonübertragung und dem richtigen Braten einer Weihnachtsgans kommt alles auf die Bühne.

Auch Musik lässt sich wissenschaftlich erklären, so meint Sebastian Schlagenhaufer. Sogar der Blues! Was die kleine Terz mit der großen Melancholie zu tun hat erfahren Sie beim Slam!
Weiter Infos und Karten unter: www.vereinsheim.net

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Watzmann komplett ausverkauft!

Die Aufführungen am 10. und 11. März sind restlos ausverkauft. Der Andrang war von Anfang an enorm und die letzten vereinzelten Plätze sind in den vergangenen 14 Tagen nun auch über den Tisch gegangen.
Für alle diejenigen, die keine Karten bekommen haben, vielleicht entschließt sich das Grenztheater ja zu weiteren Auftritten mit dem Kultmusical.
Informationen hierzu und generell unter www.ludwigserben.de

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